• 07571 13940
  • poststelle@04143856.schule.bwl.de
  • Schulstraße 4, 72511 Bingen
  • Informatives

    Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu verschiedenen Bereichen des Schullebens ihres Kindes:

    Verhalten im Krankheitsfall

    Ist Ihr Kind krank bitten wir Sie, dies unverzüglich morgens vor Schulbeginn, d.h. bis spätestens 7.45 Uhr der Schule zu melden. Bitte geben Sie an, wie lange Ihr Kind voraussichtlich fehlen wird.

    • telefonisch unter 07571 / 139 40
    • Eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen: Bitte sprechen Sie deutlich, geben Sie an, wer Sie sind und nennen Sie den Namen und die Klasse Ihres Kindes.
    • per E-Mail an die Schule: poststelle((at))04143856.schule.bwl.de

    Einen Mitschüler zu bitten, Ihr Kind bei der Lehrkraft zu entschuldigen, ist auf keinen Fall ausreichend.

    Die schriftliche Entschuldigung geben Sie Ihrem Kind mit, sobald es gesund ist und die Schule wieder besuchen kann. Gerne dürfen Sie hierfür den Vordruck, der auf der Homepage zum Download bereit steht verwenden.

    → Ab dem 10. Fehltag ist ein ärztliches Attest erforderlich.

    Besonderheiten:
    • Corona: Bitte beachten Sie die jeweils gültigen Corona-Regeln für Schulen. Sie finden diese im Internet unter: https://km-bw.de/CoronaVO+Schule
    • Leidet Ihr Kind an einer ansteckenden, meldepflichtigen Erkrankung müssen Sie dies unverzüglich der Schule mitteilen. Bevor Ihr Kind die Schule wieder besucht, müssen Sie ein ärztliches Attest vorlegen, dass Ihr Kind nicht mehr ansteckend ist. Genaue Informationen hierzu finden Sie unter: http://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__6.html (Link des Robert Koch Instituts)
    • Kopflaus-Befall: Nachdem Sie der Schule schriftlich bestätigt haben, dass Sie die erforderlichen Maßnahmen korrekt durchgeführt haben, darf Ihr Kind die Schule wieder besuchen. Genaue Informationen finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Kopflausbefall.html
    • Bei einer Krankheitsdauer von mehr als 10 Schultagen oder bei auffallend häufigen Erkrankungen behält sich die Schule vor, ein amtsärztliches Zeugnis zu verlangen.
    • Eine Beurlaubung ist in besonders begründeten Ausnahmefällen möglich. Bitte stellen Sie rechtzeitig einen schriftlichen Antrag bei …
      • …der Klassenlehrerin, wenn die Beurlaubung nicht mehr als zwei Tage dauert.
      • …bei der Schulleitung, wenn die Beurlaubung länger als zwei Tage dauern soll und wenn die Beurlaubung an Schulferien oder bewegliche Ferientage anschließt.
        Ein Antrag auf Beurlaubung direkt vor/nach den Schulferien bzw. beweglichen Ferientagen wird sehr genau geprüft und erfordert Nachweise.

    Näheres dazu finden Sie in §4 der Schulbesuchsverordnung: https://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=SchulBesV+BW&psml=bsbawueprod.psml&max=true&aiz=true

    Hier finden Sie aktuelle Info-Briefe oder Elternbriefe nochmal zum Nachschauen:

    1. Vermitteln Sie Ihrem Kind Freude an der Schule

    Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche und glückliche Schulzeit ist die Freude des Kindes an der Schule.

    Sprüche wie „Das ist der Ernst des Lebens“ oder „Das wird dir in der Schule schon vergehen!“ erzeugen Angst und Unsicherheit.

    Außerdem stimmen sie mit der heutigen Schulrealität nicht überein.

    Schule soll für das Kind heißen:

    • dort erfahre und lerne ich Neues (Rechnen, Schreiben, Lesen)
    • da bin ich mit Freunden zusammen und finde neue Freunde
    • Schule bedeutet auch Anstrengung und Arbeit, kann aber trotzdem Spaß machen.

    Sprechen sie positiv über die Schule und ermuntern Sie so Ihr Kind in seiner natürlichen Wissbegier und Bereitschaft zum Lernen. (z.B.: „Wie schön wird es sein, wenn du das selbst lesen kannst; … der Oma einen Brief schreiben kannst, …“)

    2. Fördern Sie die Selbstständigkeit Ihres Kindes

    Das sollte ihr Kind selbst können:

    • sich an- und ausziehen
    • Schuhe binden BITTE ÜBEN!!
    • Kleidung erkennen
    • Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtstag wissen
    • zur Toilette gehen, Hände waschen

    Dabei den Leitsatz der Ärztin und Pädagogin Maria Montessori beherzigen:

    „Hilf mir, es selbst zu tun!“

    Das heißt: Dem Kind die Möglichkeit einräumen, selbst mit Schwierigkeiten fertig zu werden, auch wenn es häufig einfacher und zeitsparender ist, die Dinge für das Kind selbst zu erledigen.

    3. Achten Sie auf einen geregelten Tagesablauf

    Rechtzeitiges Aufstehen, rechtzeitiges Zubettgehen und Regelmäßigkeit bei den Mahlzeiten machen den Tag überschaubar und geben Ihrem Kind Sicherheit und Ruhe. Ihr Kind sollte zwischen 10 und 12 Stunden schlafen.

    Erzählen oder lesen Sie abends im Bett eine Geschichte vor, dann wird es sich auf diese Zeit freuen und auch pünktlich sein.

    Natürlich sollten auch die Hausaufgaben, wenn möglich, regelmäßig zur festen Uhrzeit gemacht werden.

    4. Gewöhnen Sie Ihr Kind an selbstverständliche Ordnung

    Sicherlich kennen Sie die Situation, dass vor allem nach dem Spielen viele Dinge kreuz und quer herumliegen.

    Es heißt hier an einer konsequenten Ordnungshaltung anzusetzen, da sich die Kinder sonst in der Schule schwer tun mit einer Vielzahl an Materialien, Büchern und Heften zurechtzukommen.

    Achten Sie darauf, dass Dinge, die immer im Schulranzen mitgeführt werden ihren festen Platz haben. Hilfreich für die Kinder ist es auch, wenn Hefte und Bücher nach einem bestimmten System in den Ranzen geräumt werden.

    Helfen Sie hierbei so lange mit, bis ihr Kind sich an die Ordnung in Ranzen und Mäppchen gewöhnt hat. Achten Sie insbesondere darauf, dass Ihr Kind seine Materialien, Hefte und Bücher pfleglich behandelt.

    5. Fördern Sie die Lust am Lesen

    Kinder, denen viel vorgelesen wird, freuen sich schon darauf, endlich selbst lesen zu können. Behalten Sie das Vorlesen auf jeden Fall bei, da die Lesefertigkeit zunächst nur langsam steigt. Sollten Sie den Brauch des Vorlesens noch nicht pflegen, können wir Sie nur ermutigen, damit anzufangen.

    Tolle Ideen und Tipps finden Sie unter:

    6. Zum Schluss

    Mit dem Eintritt in die 1. Klasse werden Anforderungen an Ihr Kind gestellt, die es vielleicht nicht immer zu Ihrer vollen Zufriedenheit erfüllen kann. Seien Sie nicht enttäuscht, traurig und schon gar nicht böse mit Ihrem Kind, wenn nicht alles so klappt, wie Sie es sich erhoffen.

    Nicht Leistung allein macht den Menschen aus, sondern vor allem sein Charakter und seine Herzensbildung. Es sollte unser gemeinsames Ziel sein, die Kinder zu klaren, selbstdenkenden, selbstständigen Menschen zu erziehen.

    Wir freuen uns auf Ihr Kind!

    Anforderungen / Voraussetzungen und was Eltern dafür tun können

    Selbstständigkeit:

    • alleine Hände waschen können
    • alleine zur Toilette gehen können
    • sich selbst an-/ausziehen können
    • Schuhe binden
    • eigene Dinge (Jacke, Sporttasche…) erkennen

    Soziale Kontakte:

    • mit Gleichaltrigen auskommen
    • regelmäßiger Kindergartenbesuch
    • Freundschaften / Besuche fördern

    Sprache:

    • viel mit dem Kind sprechen
    • in vollständigen Sätzen sprechen
    • geduldig zuhören
    • Fragen des Kindes beantworten
    • Geschichten vielfältig erzählen (auch weitererzählen lassen, zusammenfassen lassen, nacherzählen)
    • viel vorlesen
    • zu Bildern erzählen
    • Reime, Lieder, Rollenspiele
    • TV ist kein geeignetes Sprachvorbild
    • Bei Sprach- / Sprechauffälligkeiten unbedingt die Erzieherin ansprechen und logopädische Hilde in Anspruch nehmen.

    Konzentration/ Ausdauer:

    • geregelter Tagesablauf mit festen Ritualen
    • gezielter und altersangemessener TV- und Medien-Konsum; nicht willkürlich und vor allem nicht zu lange (30 Minuten pro Tag werden vom Bundesfamilienministerium empfohlen für drei- bis sechsjährige Kinder)
    • Spiele mit dem Kind spielen (zu Ende spielen; nicht immer das Kind gewinnen lassen)
    • viel Lob

    Motorik:

    • vielfältige Bewegungsangebote (Spaziergänge, Spielplatz, Sport)
    • schneiden, basteln, malen, kneten, bauen (auch ausdauernd, auf Genauigkeit achten)
    • Stifthaltung unverkrampft
    • Zähne putzen
    • sich abtrocknen
    • Reißverschluss und Knöpfe öffnen und schließen

    Sozialverhalten:

    • Regeln einhalten
    • Konsequenz
    • positiver Umgang miteinander
    • auf Umgangsformen achten

    Verkehrserziehung:

    • geeigneten, sicheren Schulweg auswählen
    • mit dem Kind den Schulweg üben, sich dabei vom Kind führen lassen

    Vorfreude:

    • eigene (negative) Erfahrungen für sich behalten
    • nicht drohen (Wenn du erst mal in der Schule bist…)

    Im letzten Grundschuljahr steht für die Kinder, Eltern und Lehrkräfte eine wichtige Entscheidung bevor: der Übergang in eine weiterführende Schule. Diese Entscheidung ist nicht einfach, denn das Kind als Persönlichkeit in seiner Entwicklung, seinen Begabungen, seinen Leistungen und Potenzialen soll dabei berücksichtigt werden.

    Bei der Grundschulempfehlung geht es darum, jedes Kind für die Schulart zu empfehlen, an der es eine optimale Förderung erhalten kann – eine Förderung, die seinem derzeitigen Entwicklungs- und Begabungsstand entspricht und es weder über- noch unterfordert.

    Jeweils nach den Weihnachtsferien finden für die Eltern der Viertklässler Informations- und Beratungsgespräche mit der Klassenlehrkraft statt. Die Klassenkonferenz entscheidet über die Grundschulempfehlung, die die Eltern gemeinsam mit dem Halbjahreszeugnis Ende Januar / Anfang Februar erhalten.

    Es besteht die Möglichkeit der Teilnahme am besonderen Beratungsverfahren. Diesen Wunsch teilen die Eltern der Grundschule bis spätestens 4 Schultage nach Ausgabe der Grundschulempfehlung mit.

    Im März finden jeweils die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen statt.

    Voraussetzung für eine Grundschulempfehlung „Realschule“:

    • Notendurchschnitt von Deutsch und Mathematik mindestens 3,0
    • Das bisherige Lern- und Arbeitsverhalten, die Art und Ausprägung der Leistungen in den übrigen Fächern/Fächerverbünden und die bisherige Leistungsentwicklung müssen erwarten lassen, dass den Anforderungen der Realschule entsprochen wird.

    Voraussetzung für eine Grundschulempfehlung „Gymnasium“:

    • Notendurchschnitt von Deutsch und Mathematik mindestens 2,5D
    • Das bisherige Lern- und Arbeitsverhalten, die Art und Ausprägung der Leistungen in den übrigen Fächern und die bisherige Leistungsentwicklung müssen erwarten lassen, dass den Anforderungen des Gymnasiums entsprochen wird.